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Alle Angaben ohne Gewähr



Zum Online-Tutorial:
 
Panoramabilder erstellen



Zur Kurzinformation:
 
Image Stacking



B
A
N
N
E
R
digitalkamera.de
Foto-Freeware

Bilder

Viele grundlegende Tätigkeiten im Bereich der Digitalfotografie lassen
sich in ordentlicher Qualität mit kostenlosen Programmen erledigen,
beispielsweise Bildverwaltung (Sortieren, Ordnen, Anzeigen von Fotos),
verlustfreies Drehen oder Zuschneiden von JPEG-Bildern und einfache
Bildverbesserungen ("Rote Augen", Helligkeit, Kontrast, Farbe, ...).
 
Freeware, Open-Source- und brauchbare Demo-Software ermöglichen
einem aber auch den Einstieg in komplexere oder neue Bereiche wie
Panoramafotografie, Bildüberlagerung, Verschlagwortung/Verortung,
Bearbeitung von Metadaten und Rohdatenverarbeitung.
 
Am linken Rand dieser Seite wird auf eine Auswahl guter Programme
verwiesen, die für private Zwecke meist frei verwendet werden dürfen.
Weiter unten auf dieser Seite wird ein kurzer Überblick gegeben, welche
Techniken und Tricks sich alle anwenden lassen, wenn man über die
richtige Software verfügt (und eine gut ausgestattete Kamera besitzt).


Schneemann in Sektlaune (Neujahr 2004)
Schneemann in Sektlaune (Neujahr 2004)
    Casino Dortmund Hohensyburg bei Nacht (extra lange Belichtungszeit: 10 Sekunden)
Casino Hohensyburg bei Nacht (Dortmund)

    
Treppenhaus in der DASA in Dortmund
Treppenhaus in der DASA in Dortmund
    Stadtbahnhaltestelle "Platz der Vereinten Nationen" (Bonn)
Nächtliche Stadtbahnhaltestelle (Bonn)

    
Schnecke verschlingt Blütenblatt (Makro-Aufnahme)
Schnecke verschlingt Blütenblatt
    Kettenkarussell ... dreht so schnell (extra lange Belichtungszeit: 1/5 Sekunde)
Kettenkarussell ... dreht so schnell

    
Hunde im Mix
Hunde im Mix
    Durchgedrehte Gummibären (nachbearbeitete Makro-Aufnahme)
Durchgedrehte Gummibären

    
Ring aus Stein (Makro-Aufnahme)
Ring aus Stein
    Kleines Motorrad ganz groß (Makro-Aufnahme)
Kleines Motorrad ganz groß

    
Pusteblumen ... einfach atemberaubend (Makro-Aufnahme)
Pusteblumen ... einfach atemberaubend
    Hummel an Lupine (Makro-Aufnahme)
Hummel an Lupine

    
Stiefmütterchen (Makro-Aufnahme)
Stiefmütterchen
    Hummel an Lupine (Makro-Aufnahme)
Hummel an Lupine

    
Blüte im Detail (Makro-Aufnahme)
Blüte im Detail
    Hummeln am Fingerhut (Makro-Aufnahme)
Hummeln am Fingerhut

    
Selbstähnlichkeit: wiederholende Strukturen beim Farn
Farn (siehe auch Barnsley's Farn-Fraktal)
    Diese Fotos wurden mit einer

Canon Powershot A80

aufgenommen und von
4 auf 1 Mio. Pixel reduziert.


(Sämtliche Fotos enthalten EXIF-Daten)


Panoramabilder erstellen
(Panorama "Dortmund Hohensyburg")

 
Parkanlage Hohensyburg mit Vincke-Turm und Ruine
BeschreibungParkanlage mit Turm und RuineGroßansicht
 
Kaiser-Wilhelm-Denkmal am Hengsteysee
BeschreibungKaiser-Wilhelm-Denkmal am HengsteyseeGroßansicht
 
Hengsteysee zwischen Dortmund und Hagen
BeschreibungHengsteysee zwischen Dortmund und HagenGroßansicht
 
Wenn sich der Raum krümmt ...
BeschreibungWenn sich der Raum krümmt ...

Insbesondere beim Aufnehmen von großflächigen, unbewegten Motiven
bieten Panoramabilder einige Vorteile gegenüber gewöhnlichen Fotos
oder Video-Clips: Mit einem Panoramabild lässt sich eine Szene als
Ganzes erfassen, so dass ein Betrachter später selbst entscheiden
kann, welchen Details er sich zuwenden möchte; dagegen zeigen
Einzelbilder oder Video-Clips immer nur einen kleinen Teilaspekt des
Motivs und geben stets eine bestimmte Blickrichtung vor.
 
Um ein Panoramabild erstellen zu können, benötigt man lediglich eine
Folge von Digitalfotos, die sich aneinander reihen lassen und sich
jeweils paarweise ein wenig überlappen; besondere Anforderungen an
die verwendete Digitalkamera bestehen also nicht. Das Zusammenfügen
erledigt dann eine darauf spezialisierte Software, wie sie beispielsweise
in der Link-Liste links auf dieser Seite zu finden ist. Zum Erstellen der
obigen Panoramabilder wurde hugin verwendet; ein ausführliches
Tutorial zu diesem kostenlosen Programm gibt es hier.
 
Zum Herunterladen der Panoramen (ca. 1,4 MB) kann mit der rechten
Maustaste auf den Link Großansicht geklickt und dann das Link-Ziel
gespeichert werden. Wird der Link Beschreibung betätigt, so öffnet sich
eine Seite mit kurzen Erläuterungen und einer verkleinerten Ansicht
(ca. 450 KB). Mit dem FSPViewer lässt sich ein 360-Panorama - auch
Ringpanorama oder Rundbild genannt - als Endlosbild betrachten, d.h.
man kann seinen Blick beliebig weit nach links oder rechts richten.


Bildüberlagerung
(Image Stacking, "Bilder stapeln")

 
Manche Motive sind bei Fotografen unbeliebt, weil sie einfach nicht
gelingen wollen, beispielsweise das Fotografieren aus einem schattigen
Torbogen heraus auf den sonnigen Marktplatz: Wird die Belichtung
oder der ISO-Wert auf den hellen Außenbereich ausgerichtet, dann
verkommt das Innere des Torbogens zu einer tiefschwarzen Silhouette;
entscheidet man sich dagegen für einen höheren Einstellungswert, so
treten zwar die Details im Innern des Torbogens besser hervor, aber
nun versinkt die Außenwelt in gleißender Helligkeit. Als weiteres
Beispiel seien Motive genannt, die sowohl sehr nahe als auch weit
entfernte Objekte beinhalten, so dass die Kamera in einer einzigen
Aufnahme nicht mehr alles gleichermaßen scharf erfassen kann.
 
Die Bildüberlagerung bietet für Probleme dieser Art eine Lösung: Es
werden einfach mehrere Aufnahmen gemacht und dabei zum Beispiel
die Helligkeit oder die Schärfentiefe variiert; jede dieser Aufnahmen
bildet das Motiv an bestimmten Stellen zufriedenstellend ab, weist
aber Mängel in anderen Bildbereichen auf. Aus diesem Stapel von
motivgleichen Bildern lässt man von einer Software (beispielsweise
und stark vereinfacht ausgedrückt) die jeweils besten Bildausschnitte
heraussuchen und zu einem einzigen Gesamtbild zusammenfügen; im
Idealfall ist dieses von einer Perfektion, wie sie die zugrunde liegenden
Einzelbilder - jeweils für sich genommen - nicht erreichen (können).

HDR, Tone Mapping
BeschreibungBildverbesserung mittels Image StackingGroßansicht

Einige Digitalkameras unterstützen Reihenaufnahmen, bei denen Fokus
oder Belichtung variieren, beispielsweise indem in schneller Folge je ein
Foto mit normaler, höherer und niedrigerer Einstellung gemacht werden.
Dies mag für ein FDR/HDR- oder DRI-Bild ausreichen, für einen guten
"Makro-Stack" sollte man jedoch über mehr als 3 Aufnahmen verfügen.
 
Weitere Informationen zur Bildüberlagerung (und zu Abkürzungen wie
"FDR", "HDR", "DRI", ...) sind in diesem Online-Artikel zu finden; ferner
sind links auf dieser Seite einige kostenlose Programme zu diesem
Thema aufgelistet, mit denen man erste Erfahrungen sammeln kann.


Verschlagwortung und Verortung
(Geotagging; Metadaten bearbeiten)

 
Fotografieren ist im Vergleich zu früher einfach und preiswert geworden.
Zum einen führen heutzutage viele eine Digitalkamera fast ständig mit
sich, beispielsweise im Handy integriert; zum anderen sorgen immer
kleinere, aufnahmefähigere und billigere Speicherkarten und Medien
(z.B. Festplatten und DVDs) dafür, dass auch große Bildermengen
kaum mehr Raum beanspruchen und sich kostengünstig aufbewahren
lassen. So wächst der Bildbestand auf heimischen Datenträgern,
aber auch im Internet, stetig an und es wird zunehmend schwierig, den
Überblick zu behalten, beispielsweise ein bestimmtes Bild zu finden.
 
Der Trend geht deshalb dahin, Digitalfotos mit Begriffen, Bewertungen
und/oder Ortsangaben zu assoziieren, beispielsweise indem man diese
als Metadaten (z.B. EXIF, IPTC, XMP) direkt in die Bilddatei schreibt.
Das kann mittels einer Bilddatenbank und anderer kostenloser Software
(z.B. GeoSetter, XnView) geschehen, ohne dass die Qualität des
Fotos leidet. Mittlerweile verfügen auch einige Kameras über integrierte
GPS-Empfänger und speichern entsprechende Koordinaten in ihren
Aufnahmen. Moderne Suchprogramme (z.B. Copernic Desktop Search,
Windows Search) indizieren die Metadaten von Multimediadateien und
ermöglichen es, Bilder anhand der vergebenen Begriffe gezielt zu finden.
Enthält ein Bild geographische Koordinaten, dann können Dienste wie
Google Maps sogar eine Karte oder ein Luftbild des entsprechenden
Ortes anzeigen.
 
Wer seine Aufnahmen gerne verschlagworten und/oder verorten möchte,
findet in der Link-Sammlung am linken Rand dieser Seite Verweise auf
hierfür geeignete, kostenlose Programme; damit lassen sich Eingaben
bzw. Änderungen entweder individuell für ein bestimmtes Bild als auch
für mehrere Bilder gleichzeitig vornehmen. JPEG- und TIFF-Dateien
werden von freier Software i.d.R. recht gut unterstützt, andere Formate
oftmals nicht oder weniger komfortabel.
 
Übrigens: In den Metadaten hinterlegt eine Digitalkamera u.a. wichtige
Bildinformationen wie Aufnahmezeitpunkt, Verschlusszeit, Blende, usw.
Ist der Mond auf einem Foto zu sehen, obwohl die Aufnahme laut
Zeitstempel (in den EXIF-Daten) der Bilddatei zur Mittagszeit geschah,
dann hat man vielleicht vergessen, die Uhr der Kamera am Urlaubsort
auf die dortige Ortszeit umzustellen; Programme zur Bearbeitung von
Metadaten helfen auch hierbei und ermöglichen es, im Nachhinein die
Zeitstempel mehrerer Bilder auf einmal um eine bestimmte Zeitspanne
zu korrigieren. Auch kann es manchmal sinnvoll sein, Metadaten aus
Bilddateien zu entfernen, beispielsweise wenn man sie veröffentlichen
bzw. weitergeben möchte, ohne dass für andere sichtbar sein soll, zu
welcher Zeit oder an welchem Ort die Aufnahmen entstanden.


Bilder verlustfrei drehen und zuschneiden
 
Digitalbilder besitzen oft ein Seitenverhältnis von 3:4, reale Fotoabzüge
im Format 10x15 dagegen eines von 2:3. Die Entwicklungsmaschinen
im Fotolabor müssen also das Digitalfoto auf ein neues Seitenverhältnis
bringen; da nicht einfach die Proportionen geändert werden dürfen, wird
stattdessen die Aufnahme entsprechend beschnitten. So kann es
vorkommen, dass auf dem digitalen Original noch die Kirchturmspitze
zu sehen ist, jedoch nicht mehr auf dem Fotoabzug; man ärgert sich
dann und hätte es womöglich lieber gehabt, wenn mehr am unteren
Bildrand weggenommen worden wäre und dafür weniger am oberen.
 
Wer es nicht der Entwicklungsmaschine überlassen will, welche
Bildbereiche sie wegschneidet, sollte seine Aufnahmen auf das richtige
Seitenverhältnis trimmen, bevor er sie dem Fotolabor übergibt. Zu
beachten ist in diesem Zusammenhang allerdings, dass ein JPEG-Bild
i.d.R. bei jedem Speichervorgang ein wenig verändert wird und dabei
u.U. an Farb- und Detailgenauigkeit verliert; einige Programme bieten
deshalb verlustfreie Transformationen für das Drehen/Rotieren, Spiegeln
und Zuschneiden/Freistellen von JPEG-Aufnahmen an, welche keine
Qualitätsminderungen verursachen. Viele Digitalkameras besitzen einen
Orientierungssensor und speichern Ausrichtungsinformationen in den
Metadaten einer Bilddatei; etliche Bildbetrachter berücksichtigen diese
Angaben und zeigen ein Foto automatisch entsprechend gedreht an.
 
In der Link-Liste links auf dieser Seite wird u.a. auf geeignete Software
für das Zuschneiden von Digitalfotos (z.B. FastStone Image Viewer,
JPEGCrops) verwiesen. Die meisten der dort gelisteten Bildbetrachter
und -Explorer können JPEG-Bilder, die beispielsweise Motive im
Hochformat zeigen, verlustfrei drehen; manche beachten sogar die in
den Metadaten einer Bilddatei befindlichen Orientierungsangaben und
zeigen Aufnahmen automatisch "richtig herum" ausgerichtet an.
 
Übrigens: Verwendet man einen Bildbetrachter, der Fotos entsprechend
den in ihnen enthaltenen Ausrichtungsinformationen gedreht anzeigt,
dann lassen sich Aufnahmen ganz einfach dadurch in eine andere Lage
bringen, indem man die Orientierungsangabe in den Metadaten der
Bilddateien gezielt auf einen bestimmten Wert setzt (z.B. mit ExifTool);
dies bietet sich bei Bildformaten an, die zwar EXIF-Daten beinhalten,
aber von Programmen üblicherweise nicht geschrieben werden können.


Bildbearbeitung
 
In schwierigen Situationen gelingen einem oftmals keine perfekten
Aufnahmen, beispielsweise ist der Bildhintergrund zwar ausreichend
belichtet, Objekte im Vordergrund sind jedoch zu dunkel geraten. Hellt
man daraufhin mittels eines Bildbearbeitungsprogramms das gesamte
Bild auf, so sind hiervon auch die eigentlich gut belichteten Bereiche
betroffen und der ehemals leicht bläuliche Himmel wirkt möglicherweise
anschließend recht farblos; die automatische Belichtungskorrektur der
Fotolabor-Maschinen erledigt dies nicht unbedingt besser.
 
Gute Bildbearbeitungsprogramme geben einem geeignete und leicht
bedienbare Werkzeuge in die Hand, um auch anspruchsvolle
Korrekturen durchführen zu können. Bezogen auf das obige Beispiel
bedeutet dies, dass Filter oder Funktionen zur Verfügung stehen, mit
denen die Belichtung gezielt nur in den mittelhellen und/oder dunklen
Bildbereichen verändert werden kann. Durch eigene Korrekturen lässt
sich womöglich sogar die Entwicklungsmaschine des Fotolabors davon
abhalten, weitere evtl. unerwünschte Maßnahmen anzuwenden.
 
In der Link-Sammlung am linken Rand dieser Seite wird u.a. auf
leistungsfähige, kostenlose Software zur Bildbearbeitung verwiesen.
Einige Anwendungen können Photoshop-Plugins ausführen und lassen
sich somit um unzählige Bildbearbeitungsmöglichkeiten erweitern,
andere wiederum können automatisiert ganze Bilderstapel abarbeiten
(beispielsweise drehen oder in andere Formate konvertieren).
 
Übrigens: Selbst kleinere Korrekturen (wie das "Entfernen roter Augen")
sind nicht unbedingt verlustfreie Vorgänge, denn beim Speichern eines
bearbeiteten Bildes können dessen Qualität leiden (insbesondere bei
Verwendung eines verlustbehafteten Dateiformats wie JPEG) oder
Metadaten (z.B. EXIF, IPTC, XMP) verloren gehen. Auch kann es sein,
dass einem irgendwann die eigenen Änderungen nicht mehr gefallen,
da man inzwischen bessere Techniken beherrscht. Insofern tut man
gut daran, weiterhin noch die Originaldatei aufzubewahren. Als
verlustfreie Dateiformate für Digitalfotos bieten sich u.a. TIFF, PSD
oder PNG an; evtl. verloren gegangene EXIF-/IPTC-/XMP-Daten lassen
sich mittels ExifTool aus der Originaldatei in eine bearbeitete Bildkopie
importieren.


Rohdatenverarbeitung (RAW-Bilder)
 
Viele Kameras speichern Aufnahmen im JPEG-Format. Diese
JPEG-Bilder geben allerdings nicht mehr exakt das wieder, was der
Bildprozessor der Kamera "wirklich gesehen" hat: Zum einen lässt
es sich oftmals nicht verhindern, dass die Kamera vor dem Speichern
einen Weißabgleich durchführt, also bestimmte Farbanteile im Foto
verstärkt oder vermindert werden; zum anderen ist die Kodierung im
JPEG-Format verlustbehaftet, d.h. um ein Bild besser komprimieren zu
können, nimmt man in Kauf, dass es leicht an Abbildungsgenauigkeit
verliert. Nicht zuletzt arbeiten viele Kameras intern mit sehr viel feineren
Farb- und Helligkeitsabstufungen als sich in einer JPEG-Datei
überhaupt speichern lassen.
 
Einige Kameras bieten die Möglichkeit, die so genannten Rohdaten, die
der Bildprozessor während der Aufnahme aufgezeichnet hat, exakt und
unverändert abzuspeichern. Für derartige RAW-Bilder findet u.a. in der
Kamera kein Weißabgleich mehr statt; stattdessen muss/kann dieser
dann später von den Programmen auf dem Rechner automatisiert oder
anhand der Kameradaten (z.B. EXIF) nachgeholt werden. Allerdings ist
längst nicht jede Foto-Software in der Lage, RAW-Dateien zu öffnen,
anzuzeigen oder sie in andere Grafikformate zu konvertieren.
 
Am linken Rand dieser Seite sind kostenlose Programme gelistet, die
mit RAW-Dateien umgehen können. Einige Kameras, die ab Werk
keine Rohdaten speichern können, lassen sich durch so genannte
"Hacks" (z.B. CHDK, DIAG RAW) doch noch dazu befähigen.
 
Übrigens: Bislang verwenden viele Hersteller in ihren Kameras eigene,
proprietäre Rohdatenformate; es sind jedoch Bestrebungen im Gange,
das von Adobe entwickelte DNG-Format als offenes, standardisiertes
Archivformat für Rohdaten zu etablieren. Einige Kameras können
Rohdaten und zugehörige Metadaten direkt als DNG-Datei speichern.
Diese Dateien können neben den Rohdaten noch diverse andere
eingebettete Objekte enthalten, beispielsweise ein JPEG-Bild; deshalb
sollte man eingesetzte Software gründlichst daraufhin prüfen, auf
welche der Bilddaten sie beim Anzeigen oder Konvertieren zurückgreift
(evtl. sind Änderungen an Programmeinstellungen vorzunehmen, damit
das "wahre" Bild angezeigt wird und nicht nur eine verkleinerte Ansicht
oder ein eingebettetes Objekt).


Arbeitsabläufe
 
Hat man neue Fotos im JPEG- oder DNG-Format aufgenommen, dann
könnte der anschließende Arbeitsablauf aus folgenden Schritten
bestehen:
  1. Dateien von der Kamera auf den Rechner übertragen,
  2. Bilder sichten, strukturieren/ordnen, evtl. verlustfrei drehen,
    "unrettbar schlechte" oder "doppelte" Bilder löschen,
  3. ggf. Bilder verschlagworten/verorten und
  4. Dateien archivieren (z.B. auf CD/DVD).
Bei Dateiformaten, in die sich EXIF-/IPTC-/XMP-Daten einbetten lassen
(z.B. DNG, JPEG), können Ausrichten sowie Verschlagworten/Verorten
durch geeignete Änderungen in den Metadaten erfolgen, so dass die
eigentlichen Bilddaten unberührt bleiben; bei diesem Vorgehen besteht
hinsichtlich der obigen 4 Schritte i.d.R. keine Notwendigkeit, Bildkopien
anzulegen oder Konvertierungen in andere Formate vorzunehmen.
 
Mit einigen Bildern hat man vielleicht Besonderes vor; sie durchlaufen
- je nach Bedarf und ggf. nach einer Konvertierung in ein verbreitetes,
verlustfreies Format (z.B. TIFF) - noch weitere Schritte, beispielsweise
  • Bildbearbeitung (z.B. "Entfernen roter Augen"),
  • Bildüberlagerung oder Erzeugung eines Panoramabildes,
  • Zuschneiden, dann Ausdrucken oder Abgabe in einem
    Fotolabor, um einen Fotoabzug entwickeln zu lassen,
  • Erstellung von Web-Galerien, Dia-Shows, usw.
In den obigen 4 Aufzählungspunkten wird ein Bild i.d.R. verändert oder
gar etwas Neues erschaffen; an dieser Stelle ist es ratsam, mit Kopien
zu arbeiten bzw. weiterhin noch die Originaldateien aufzubewahren.
 
Zu allen genannten Schritten gibt es in der Link-Sammlung am linken
Rand dieser Seite Verweise auf geeignete, kostenlose Software. Einige
Anwendungen decken fast die gesamte Bandbreite der Tätigkeiten ab;
andere wiederum sind nur auf bestimmte Aspekte spezialisiert.
 
Übrigens: Es ist von Vorteil, wenn man die Fähigkeiten einzelner
Programme geschickt zu kombinieren weiß; falls man eine große
Anzahl von DNG-Dateien verschlagworten möchte, aber lediglich über
ein Programm verfügt, welches dies ausnahmslos nur für JPEG-Bilder
komfortabel erledigt, dann könnte man beispielsweise
  1. temporäre Kopien der Aufnahmen im JPEG-Format erstellen
    (z.B. mittels der Stapelverarbeitung von XnView/NConvert:
    nconvert.exe -out jpeg -resize 25% 25% *.dng ),
  2. an diesen die Verschlagwortung (via IPTC) vornehmen und
  3. anschließend die IPTC-Daten aus den JPEG- in die originalen
    DNG-Dateien übertragen, sie ggf. nach XMP kopieren oder in
    Begleitdateien auslagern (z.B. durch Kommandozeilenaufrufe
    von ExifTool mit jeweils geeignet gewählten Parametern:
    exiftool.exe -tagsfromfile %d%f.jpg -iptc:all -ext dng . ).

Bildbetrachtung, Bildverwaltung
 
Meist ist es unerlässlich, den vorhandenen Bildbestand in irgendeiner
Weise zu strukturieren. Viele bedienen sich dazu der Mittel, die das
Betriebssystem zur Verfügung stellt, und legen Ordner/Verzeichnisse
mit aussagekräftigen Namen an, in die sie ihre Bilder dann einsortieren;
dabei hilft ein Bild-Explorer, also eine Software, welche die Fähigkeiten
eines Bildbetrachters und eines Dateimanagers in sich vereinigt und
sowohl einen Verzeichnisbaum als auch eine Bildvorschau (z.B. eine
Thumbnail-Übersicht) anzeigt. Ist die Aufteilung der Bilder erst einmal
abgeschlossen, dann genügt von da an ein einfacher Bildbetrachter
ohne Explorer-Funktionalität, um den Inhalt eines ausgewählten
Ordners/Verzeichnisses zu sichten; auf einen Verzeichnisbaum kann
nun zugunsten einer möglichst großen Bildanzeige verzichtet werden,
aber eine dezente Thumbnail-Leiste am Rande des Bildschirms möchte
man vielleicht auch weiterhin nicht missen. Gelegentlich findet man
verwaiste Bilddateien auf dem Rechner, die man eben mal schnell per
Doppelklick öffnen und ansehen möchte, ohne dass das dazu benutzte
Programm Zeitaufwand verschwenden soll, um die Verzeichnisstruktur,
eine Dateiliste oder umfangreiche Funktionsmodule zu laden; dafür ist
dann wiederum eine eher einfach gehaltene Einzelbildansicht im Stil
der Windows-Fotoanzeige bestens geeignet.
 
Die obigen Beispiele verdeutlichen, dass die verschiedenen Varianten
von Bildbetrachtern durchaus ihre Berechtigungen haben. Daneben
existieren noch so genannte Bildverwaltungsprogramme, mit denen sich
insbesondere große Bildermengen professionell bewältigen und bequem
(um)strukturieren bzw. anhand definierbarer Kriterien filtern lassen.
 
Links auf dieser Seite wird auf einige kostenlose Bild-Explorer,
Bildbetrachter, Einzelbildanzeigen und Bildverwaltungsprogramme
verwiesen; diese unterstützen z.T. grundlegende Arbeitsabläufe,
mehrere Bildformate (einschließlich Konvertierungen zwischen ihnen),
verlustfreie JPEG-Transformationen und/oder können mit Metadaten
umgehen (z.B. sie anzeigen, durchsuchen oder bearbeiten). Viele freie
Anwendungen stellen Bilder unter Beachtung der in ihren Metadaten
befindlichen Ausrichtungsinformationen automatisch "richtig herum"
gedreht dar, aber nur wenige können diese Orientierungsangabe in
einer JPEG-, TIFF- oder RAW/DNG-Datei auch gezielt setzen/ändern.



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