StartReisen ∷ Reisebericht Zentralamerika (2013)

Acht auf einen Streich? – Das stellt sogar Das tapfere Schneiderlein in den Schatten, ist aber keinesfalls unmöglich: Von Cancún auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán bis nach Panama City sind es knapp 1600 km Luftlinie bzw. etwas mehr als 2800 Straßenkilometer; eine Strecke, die sich gut im Rahmen eines normalen Urlaubszeitraums bewältigen lässt und auf der sich ganze 8 mittelamerikanische Länder befinden. Die unterschiedlichen Landschaften, Lebensgewohnheiten, Historien und Entwicklungsstände in den einzelnen Staaten machen die Reise zu einem höchst abwechslungsreichen Erlebnis.
 

Die Route

Die 26-tägige Tour führt von Cancún auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán bis nach Panama City und wird per Bus, Boot sowie Flugzeug zurückgelegt. Die Reisegruppe besteht aus ca. 15 Teilnehmern. Übernachtet wird überwiegend in ausgewählten Mittelklassehotels.

Route

Halbinsel Yucatán im Südosten von Mexiko

Die Ankunft erfolgt am späten Nachmittag am Cancun Airport International. Einige Teilnehmer sind bereits früher angereist, haben beispielsweise Vorprogramme in Mexiko absolviert. Gemeinsam machen wir uns am nächsten Tag auf zur Maya-Stadt Chichén Itzá, welche sowohl UNESCO-Weltkulturerbe als auch eines der 2007 gekürten neuen 7 Weltwunder ist. Zur gründlichen Erkundung des weitläufigen Areals sollte man ausreichend Zeit mitbringen. Besonders frequentiert ist die zentrale Pyramide El Castillo o Templo de Kukulcán; zweimal im Jahr zur Tag-und-Nacht-Gleiche (sowie kurz davor/danach) projiziert die untergehende Sonne den Schatten einer stufigen Pyramidenkante seitlich auf eine der Treppen, so dass es wie der gezackte Rücken einer gefiederten Schlange aussieht. In unmittelbarer Umgebung befinden sich der Ballspielplatz Juego de Pelota sowie der Kriegertempel Templo de los Guerreros und etwas entfernter diverse weitere Bauten, beispielsweise Zisternen oder das Observatorium Observatório el Caracol.

Nach einer Übernachtung im relativ glamourösen Badeort Playa del Carmen, in dessen Fußgängerzone wir in einem der vielen Restaurants mit Veranda auch zu Abend essen, geht es weiter zur Maya-Ruinenstadt Tulum, welche unmittelbar an der Küste liegt, was ihr ein spezielles Ambiente gibt; viele Touristen haben sich Badekleidung untergezogen, denn innerhalb der ummauerten Anlage kann man zum Strand herabsteigen. Im Eingangsbereich des umgebenden Geländes bieten Artisten den Danza de los Voladores dar: Kopfüber angeseilt und Flöten spielend lassen sie sich von einer auf einem hohen Mast montierten Plattform herab; ihr Körpergewicht wickelt dabei immer mehr Seil ab und versetzt den Aufbau in Drehung.

Im weiteren Verlauf besichtigen wir die Markthallen in der Hafenstadt Felipe Carrillo Puerto und legen an der blauen Wassergrotte Cenote Azul eine späte Mittagspause ein. Kurz darauf haben wir unseren ersten Grenzübertritt.

Belize

Noch während der Fahrt nach Belize City bricht die Dunkelheit herein. Hier unterhält man sich in Englisch, während in allen anderen Staaten auf unserer Reise Spanisch die Amtssprache ist. Nach einer kleinen Rundfahrt durch die Hauptstadt am nächsten Morgen nebst Besuch einer Brennerei geht es westwärts in Richtung guatemaltekischer Grenze. Aufgrund dort siedelnder Mennoniten, eine arbeitsame und wohlorganisierte Bevölkerungsgruppe, ist diese grenznahe Gegend, in der wir u.a die Hauptstadt San Ignacio der Provinz Cayo besichtigen, etwas besser gestellt als andere Teile des Landes. Nur mit dem Gepäck an der Hand bringen wir die Aus-/Einreiseformalitäten hinter uns und werden auf der gegenüberliegenden Seite längst von einer neuen Reiseleitung samt Fahrer erwartet.

Guatemala

Im Nationalpark Tikal verleben wir sowohl die Nacht als auch den nachfolgenden Vormittag. Die dortige Maya-Ruinenstadt zählt zum UNESCO-Weltkultur- sowie -naturerbe und ist tief im schattigen Dschungel des Petén eingebettet, aus dem lediglich die Spitzen der hohen Pyramiden herausschauen; auf eine dürfen wir hinaufsteigen, andere nur vom Boden aus anschauen. Neben emsig im Erdreich stöbernden Nasenbären, bunt gefiederten Papageien und fächerförmigen Palmengewächsen fallen uns stattliche Ceiba-Bäume auf, die bis zu 70 Meter empor ragen können und vor deren Stämmen wir uns richtig winzig vorkommen. Nachmittags sind wir dann auf schmalen Passstraßen unweit der belizischen Grenze unterwegs; es ist eine aufregende Fahrt entlang steiler Hänge und tiefer Schluchten. Die Sonne ist bereits versunken, als wir am Fluss Río Dulce eintreffen und zur Übernachtung per Boot auf die Insel Catamaran Island hinübersetzen.

Wieder ans Festland zurückgekehrt unternehmen wir am nächsten Morgen einen Abstecher in Richtung des Wasserfalls Finca El Paraiso, der aus einer heißen Quelle gespeist wird; sein warmes Wasser lädt zu einem wohltuenden Bad ein. Danach besichtigen wir Castillo de San Felipe de Lara; es macht Spaß, die engen, verwinkelten Gänge und Räume dieser hübschen, kleinen Festung am Izabal-See zu erkunden. Nach kurzem Stopp an einer Kautschuk-Plantage erreichen wir die gepflegte Maya- und UNESCO-Weltkulturerbestätte Parque Arqueológico Quiriguá, wo Ruinen und Gedenkstelen mit alten Inschriften besichtigt werden können; hier erfahren wir, wie die alten Schriftzeichen einst entschlüsselt wurden sowie aufgebaut sind und was sie bedeuten. Am frühen Abend reisen wir schließlich nach Honduras ein.

Honduras

In der grenznahen Gemeinde Copán Ruinas verweilen wir für zwei Nächte. Am Tag dazwischen besichtigen wir diese attraktive Kleinstadt sowie die dortige UNESCO-Weltkulturerbe- und Maya-Stätte Parque Arqueológico Copán inmitten eines tropischen Wäldchens samt offen gestaltetem Museumsbau. Ferner bringt uns ein kurzer Ausflug in den Vogelpark Macaw Mountain, in welchem u. a. der Nationalvogel des Landes zu sehen ist: der hellrote Ara.

Und nochmal Guatemala

Zurück in Guatemala halten wir zunächst am Museo de Paleontología y Arqueología in Zacapa, danach am Parque Central in Guatemala City und fahren auch an den dortigen Favelas vorbei. Unser eigentliches Tagesziel ist die pittoreske Kleinstadt Antigua Guatemala, die von den drei Vulkanen Agua, Fuego und Acatenango umgeben ist. Zwei Übernachtungen legen wir in an diesem Ort ein, welcher in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten aufgenommen ist. Am Tag dazwischen führt uns eine kurze Fahrt auf den Cerro de la Cruz, von dem wir einen wunderbaren Blick haben; außerdem bekommen wir bei einem Rundgang von Erdbeben zerstörte Klöster und Gotteshäuser, die Kirche La Merced sowie den Hauptplatz Parque Central mit Catedral de San José samt schmuckem Haus der Stadtverwaltung zu sehen. Ein sehr beliebtes Motiv auf den Leinwänden hiesiger Maler ist der Bogen Arco de Santa Catalina mit dem Agua-Vulkan im Hintergrund. Auch einer Jade-Manufaktur und einer Kaffee-Finca statten wir einen Besuch ab.

Dann bringt uns unser Reisebus nach Los Encuentros. Von da gibt es die Option, in einem der farbenfrohen, modifizierten und dekorierten Chicken Buses, in denen ständig Musik und Fernsehen laufen, weiterzufahren, was viel Vergnügen bereitet, denn der Fahrer jagt die Serpentinen hinauf und lässt die Gänge krachen, dass man sich wie in einer Achterbahn fühlt; leider wird bei der wilden Fahrt einem Mitglied unserer Reisegruppe unbemerkt die Kompaktkamera aus der Jackentasche gestohlen. Unsere Endhaltestelle ist der größte Markt Mittelamerikas in Chichicastenango, auf dem wir ein üppiges Angebot an Souvenirs und sonstigen Waren vorfinden als auch die Kirche Santo Tomás sowie eine Maskenschnitzerei betreten können. Im Anschluss daran geht es im eigenen Gefährt die Berge wieder hinab nach Panajachel, einer idyllisch am Lago de Atitlán gelegenen Ortschaft.

Am nächsten Morgen findet ein Ausflug per Boot über den See nach Santiago Atitlán statt. Dort erwarten uns zwei ältere Frauen mit einst typischer Kopfbedeckung, die aus einem ca. 6 cm breiten, aber mehrere Meter langen Stoffband besteht, welches sie in Rekordzeit ab- und aufwickeln. Wir fahren und schlendern durch die hügeligen Gassen, genießen das muntere Treiben im Zentrum und besichtigen eine kleine Weberei sowie die Kirche Iglesia de Santiago Apóstol. Später setzen wir wieder nach Panajachel über und machen uns dann nach einer Nacht in der Hauptstadt Guatemala City auf nach El Salvador.

El Salvador

Hier herrschte bis 1992 noch Bürgerkrieg und der Tourismus ist bislang nicht besonders entwickelt. Zunächst fahren wir nach Joya de Cerén; kurz vor dem Ziel essen wir Papusas am Straßenrand und haben die Gelegenheit, das verbleibende Wegstück nach einheimischer Art dicht gedrängt auf der überdachten Ladefläche eines Pickups zurückzulegen. An der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Stätte ist ein durch einen Vulkanausbruch verschüttetes präkolumbisches Dorf der Maya ausgegraben worden; es vermittelt einen lebensnahen Eindruck von der Konstruktion vergangener Siedlungen und Behausungen, selbst Reste von Zäunen und Feuerplätzen sind noch zu erkennen – quasi so, als ob eine historische Momentaufnahme konserviert worden wäre. Anschließend geht es weiter in die Kolonialstadt Suchitoto, in welcher wir den Tag mit einem gemütlichen Abendrundgang zum zentralen Platz ausklingen lassen.

Via San Bartolomé Perulapia, wo wir kurz stoppen, um bemalte Hauswände und Mauern zu bewundern, gelangen wir nach Perquín. Hier besichtigen wir das Freilichtmuseum Museo de la Revolución de Perquín; von dieser Stelle strahlte zu Kriegszeiten der damals verbotene Radiosender Venceremos sein Programm aus. Als lokaler Fremdenführer gesellt sich ein echter Ex-Guerillakämpfer zu uns.

Am nächsten Morgen bringt uns der Bus in die Hafenstadt La Unión. Wir erledigen die Ausreiseformalitäten und setzen dann samt Gepäck per Boot durch den Golf von Fonseca nach Nicaragua über. Mit an Bord ist ein junges Pärchen, welches größtenteils auf sich allein gestellt mit Rollkoffern an der Hand durch Zentralamerika zieht – in dieser Kombination vielleicht ein bisschen unkonventionell, aber bis hierhin hat es sie immerhin gebracht. Unterwegs kommen wir an einigen Inseln vorbei und legen auf einer davon eine Mittagspause ein.

Nicaragua

An einer einsamen Grenzstation unfern Potosí, die nicht einmal über einen brauchbaren Anlegesteg verfügt, waten wir durch seichtes Wasser ans Ufer. Es ist heiß und trocken, und in der Ferne sind mehrere Buschfeuer auszumachen. Bis wir zu einem ordentlichen Straßennetz vordringen, sind wir zunächst eine Weile auf staubigen Erdpisten unterwegs. Von nun an werden uns in jedem Land jeweils neue Reiseleiter und Fahrer zugeteilt; in der Universitätsstadt León, wo wir abends eintreffen und in einem vormaligen Kloster gediegen nächtigen, verabschieden wir uns endgültig von der Fachfrau, die uns durch die letzten 3 Staaten begleitet hat.

Morgens besichtigen wir Iglesia de San Francisco, Museo Ruben Darío sowie das UNESCO-Weltkulturerbe Basilica Catedral de la Asuncion. Dann geht es weiter zur Stadt Masaya, nahe der wir im Parque Nacional Volcán Masaya in einen aktiven, schwach qualmenden Vulkan blicken können; je nach Windverhältnissen rauben einem die schwefligen Wolken geradezu den Atem. An seinem Fuße zeugen Lavafelder von einem heftigeren Ausbruch im Jahre 1772 und informiert ein Besucherzentrum über ergänzende Details. Auch den Masaya Market sowie die Sicht vom Catarina Viewpoint auf die Laguna de Apoyo im Schein der untergehenden Sonne lassen wir uns nicht entgehen. Die heutige Etappe endet in der ältesten und schönsten Stadt des Landes Granada, von der wir noch am Abend im Rahmen eines Rundgangs einen ersten Eindruck erlangen.

Zwei Nächte verbringen wir hier, denn für den Tag dazwischen haben wir uns viel vorgenommen: Zunächst suchen wir diverse Sehenswürdigkeiten wie Centro Cultural Convento San Francisco, Casa de los Tres Mundos, Catedral de Granada sowie Iglesia de la Merced auf; danach begeben wir uns auf eine angenehm entspannende als auch beeindruckende Bootsfahrt durch die Isletas de Granada, ein Archipel von über 350 kleinen Inseln mit vielfältiger Flora und Fauna, wobei wir Wasserkastanien, Nester des Webervogels und die Insel der Affen gezeigt bekommen.

Nicaragua befindet sich nicht ohne Grund gegenwärtig im touristischen Aufschwung: Die Städte Leon und Granada sind voller historischer Bauten aus der Kolonialzeit und zwei große Binnenseen, eine Kette aktiver Vulkane sowie ausgedehnte Regenwälder prägen die Topografie. Doch leider können wir nicht länger bleiben; auf der Fahrt nach Costa Rica führt es uns an einer Prozession katholischer Gläubiger vorbei und legen wir einen kurzen Halt am Nicaraguasee ein, dann passieren wir auch schon die Grenze.

Costa Rica

Es ist, als hätte ein wahres Naturparadies mit zahlreichen Vulkan- und Wasserlandschaften seine Pforten geöffnet. Unser Aufenthalt in diesem beginnt mit zwei Übernachtungen samt dazwischenliegendem Tag am Arenal-See. Auf einer Wanderung durch Lavaablagerungen und Steinformationen des Parque Nacional Volcán Arenal begegnen wir Blattschneider­ameisen, Nasenbären, Termiten und haben einen weiten Ausblick auf den See. Ferner unternehmen wir einen kurzen Ausflug nach La Fortuna, machen dort einen Rundgang und entspannen in Thermalquellen.

Noch vor den ersten Sonnenstrahlen brechen wir auf, denn wir müssen bis mittags an einer Anlegestelle sein und haben noch eine lange Strecke vor uns. Als besonderes Erlebnis erwartet uns der Tortuguero-Nationalpark, welcher nur per Boot über ein Kanalsystem erreichbar ist und eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt bietet. In auf Pfählen stehenden, dünnwandigen Holzhütten mit Moskitonetzen statt Fenstern quartieren wir uns für zwei Nächte ein, so dass uns kaum etwas von der umgebenden Wildnis trennt. Lautstark zieht in den frühen Morgenstunden eine Horde Brüllaffen über das Camp hinweg und farbenfrohe Pfeilgiftfrösche bevölkern den Untergrund. Die Gewässer, die wir in mehreren Pirschfahrten erkunden, beherbergen u. a. Süßwasserdelfine und Kaimane. Auch den autofreien Ort Tortuguero besichtigen wir; er befindet sich auf der schmalen Landzunge zwischen einer Wasserstraße und dem Meer.

Nach der Rückkehr aus dem Kanalsystem und kurzen Stopps an Bananen-Plantagen erreichen wir das Dorf Cahuita im Süden der Karibikküste. Dort können wir am Playa Negra, einem Strand mit dunklem vulkanischem Sand, im Atlantik baden. Später unternehmen wir dann noch eine Abendfahrt ins quirlige Küstenstädtchen Puerto Viejo de Talamanca und zurück. Ein voller weiterer Tag steht für Ausflüge in die Nationalparks der Umgebung zur Verfügung: Im Cahuita-Nationalpark entdecken wir – neben anderem Getier wie Grashüpfern, Ameisen, Zikaden und Krabben – eine hochgiftige Greifschwanz-Lanzenotter (Yellow Eyelash Viper) sowie handtellergroße Schmetterlinge, und im Gandoca-Manzanillo-Nationalpark stoßen wir u. a. auf Geier und Einsiedlerkrebse; beide Areale liegen direkt am Meer und bieten Bademöglichkeiten.

Panama

Nachdem wir in Changuinola auf einer ehemaligen Eisenbahnbrücke die Grenze überschritten haben, gelangen wir per Boot auf die Insel Bocas del Toro, von der am späten Nachmittag der Inlandsflug nach Panama City abhebt. Bis es soweit ist, vertreiben wir uns die Zeit mit Herumbummeln oder erholsamer Rast.

Die moderne Hauptstadt am Panama-Kanal, in dessen unmittelbarer Nähe wir die letzten beiden Nächte unserer Reise zubringen, weist eine beeindruckende Skyline auf, leidet aber auch spürbar an Verkehrsproblemen: Überall gibt es Staus, und eine unschöne Umgehungsstraße quer durch eine Meeresbucht befindet sich gerade im Bau. Nach einem kurzen Fotostopp am Gebäude der Kanalverwaltung sind wir zufälligerweise genau dann an den Miraflores-Schleusen, als dort das Kreuzfahrtschiff Queen Elizabeth gehoben wird; schon von Weitem bieten seine mehrstöckigen Deckaufbauten vor dem Stadthorizont einen imposanten Anblick. Zudem besichtigen wir sowohl per Bus als auch zu Fuß die Ruinen von Panamá la Vieja, der ersten Siedlung an dieser Stelle und zugleich UNESCO-Weltkulturerbestätte, und darüber hinaus Fischmarkt, Regierungsviertel, Altstadt Casco Antiguo sowie Paseo de las Bovedas.

Einige Teilnehmer haben eine Schiffsfahrt auf dem Panama-Kanal gebucht und reisen erst später ab. Die anderen bringt ein langer Flug ab Tocumen International Airport mit Zwischenstopp in der Dominikanischen Republik nach Deutschland, wo das Flugzeug morgens in der Frühe landet.

Insgesamt eine rundum gelungene Mischung

Mit

ist dies eine außergewöhnliche Tour mit hohem Erlebniswert und viel Abwechslung. Im Norden liegen diverse antike Monumente der Maya-Kultur, die sich allesamt in Bezug auf Atmosphäre, Gestaltung und Umgebung unterscheiden, in der Mitte eher Vulkane, große Seen, mannigfaltige Natur sowie Kleinstädte mit spanischem Flair und ganz im Süden die moderne, belebte Millionenstadt Panama City. Insofern sind die Tage ausgefüllt mit recht kurzweiligem Programm, und an den lauen Abenden laden die zentralen Plätze mit ihren zahlreichen Lokalen und Ständen ringsherum zum geselligen Beisammensein ein.

Typische Mitbringsel aus der Region sind u. a.

Potentielle Selbstfahrer sollten folgendes beachten: Die vielen Grenzübertritte können die Reiseleiter wesentlicher besser vorbereiten als man selbst; außerdem bewegt man sich nicht wirklich auf einer Runde, so dass die Abholung/Abgabe von Mietwagen möglicherweise schwierig ist, zumal man die Fahrzeuge auch nicht über jede Grenze mitnehmen darf. Während auf private und öffentliche Kfz in der Vergangenheit Überfälle stattgefunden haben, kann man sich in Reisebussen und innerhalb einer Gruppe i. d. R. relativ sicher fühlen.


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